Ein Foto von mir ist im Internet!

Ein Foto oder Video von Ihnen findet sich ohne Ihre Zustimmung im Internet? Sie sind sich nicht sicher, ob Sie Fotos vom letzten Urlaub auf sozialen Netzwerken teilen sollen? Was hat Ihr Bild im Netz mit Ihrer Arbeit zu tun?

Beschwerde einreichen Häufige Fragen und Antworten
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Gefördert im Rahmen des AK Zukunftsprogamms

Das Projekt „Mein Bild im Netz“ ist im Rahmen des AK Zukunftsprogramms ermöglicht
und aus Mitteln des Digitalisierungsfonds der Arbeiterkammer gefördert worden.

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten!

Was ist das Recht am eigenen Bild?

Ein Foto oder Video, auf dem Sie abgebildet sind, darf nur unter gewissen Voraussetzungen veröffentlicht oder in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Das ist Ihr „Recht am eigenen Bild“.

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Was hat mein Bild im Netz mit meiner Arbeit zu tun?

Heute lassen sich Privat- und Arbeitsleben nicht mehr so leicht trennen wie früher. Sie sollten daher darauf achten, welche Bilder von Ihnen im Netz kursieren, um böse Überraschungen im Arbeitsleben zu vermeiden.

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Was kann ich tun, wenn ein Foto oder Video von mir gegen meinen Willen veröffentlicht wurde?

Um sich gegen die Veröffentlichung eines Fotos oder Videos von Ihnen zu wehren, sollten Sie das Bild oder Video bei der Webseite oder dem Sozialen Netzwerk, auf dem es veröffentlicht wurde, melden. Wenn dies zu keinem Ergebnis führt, wenden Sie sich an die Internet Ombudsstelle oder ergreifen Sie rechtliche Schritte.

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In welchen Fällen kann mir die Polizei helfen?

Liegt durch eine Bild-Veröffentlichung eine Nötigung, eine gefährliche Drohung oder Cyber-Mobbing vor, können Sie sich an die Polizei wenden. Die Polizei ist auch zuständig, wenn sich die TäterInnen ein Foto widerrechtlich verschafft haben.

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Wer muss bei der Veröffentlichung von Kinderfotos einwilligen? Ich als Elternteil oder meine Kinder?

Kinder sind ungefähr - abhängig vom Reifegrad - ab dem 14. Lebensjahr einsichts- und urteilsfähig. Ab dann reicht es, wenn Kinder einer Veröffentlichung zustimmen. Bis dahin stimmen meist Sie als Elternteil einer Veröffentlichung zu. Aus rechtlicher Perspektive ist dies jedoch nicht unbedingt rechtmäßig.

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Weitere Fragen und Antworten?

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So wird eine Beschwerde abgewickelt

Sie geben zunächst eine Beschwerde auf unserer Website ein. Wenn wir für Ihre Beschwerde zuständig sind, leiten wir Ihre Beschwerde mitsamt aller Unterlagen an das Unternehmen (den Beschwerdegegner) weiter und führen ein für beide Seiten kostenloses Streitbeilegungsverfahren durch. Wenn wir für Ihre Beschwerde nicht zuständig sind, informieren wir Sie darüber, wie Sie weiter vorgehen können.

Fixe Schritte

Nicht jede Beschwerde führt zu einem Schlichtungsverfahren. Manchmal lehnt das Unternehmen die Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren ab oder ist nicht erreichbar. In diesem Fall erhalten Sie von uns jedenfalls eine Antwort und einen Rat, wie Sie weiter vorgehen können (Fixe Schritte).

Sie geben über unsere Website eine Beschwerde ein. Achten Sie darauf, dass Sie uns dabei alle relevanten Unterlagen zur Verfügung stellen. Wir kontaktieren Sie, wenn wir noch weitere Informationen von Ihnen benötigen.

Wenn wir für Ihre Beschwerde zuständig sind, leiten wir ein Schlichtungsverfahren ein (Optionale Schritte). Wenn wir für Ihre Beschwerde nicht zuständig sind oder nicht alle Voraussetzungen für die Einleitung eines Schlichtungsverfahren vorliegen, teilen wir Ihnen mit, an welche anderen Stellen Sie sich wenden können und wie Sie weiter vorgehen können.

Optionale Schritte

Wenn wir ein Schlichtungsverfahren einleiten, kommt es zu weiteren Schritten (Optionale Schritte). Wir versuchen dabei eine Einigung zwischen Ihnen und dem Unternehmen zu vermitteln und können dazu auch Lösungsvorschläge machen.

Wir fordern das Unternehmen auf, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Dafür leiten wir Ihre Beschwerde und Ihre Unterlagen an das Unternehmen weiter und ersuchen das Unternehmen dazu Stellung zu nehmen.

Das Unternehmen prüft den Fall und nimmt Stellung zu Ihrer Beschwerde. Sieht das Unternehmen Ihre Beschwerde als begründet an, wird es eine Lösung anbieten (z. B. die Ware austauschen oder den Kaufpreis zurückerstatten). Sieht das Unternehmen Ihre Beschwerde als unberechtigt an, wird es seinen Standpunkt darlegen und eventuell eine Lösung anbieten.

Wir leiten Ihnen die Stellungnahme und eventuell den Lösungsvorschlag des Unternehmens weiter und bitten Sie dazu Stellung zu nehmen. Wir versuchen das Problem zu identifizieren, rechtlich einzuordnen und eine Einigung zwischen den Parteien zu vermitteln. Dafür sind eventuell noch weitere Stellungnahmen beider Parteien notwendig.

Im Idealfall einigen sich die Parteien auf eine Lösung des Problems. Kommt es zu keiner Einigung, machen wir eventuell einen Vorschlag zur Lösung des Problems (Lösungsvorschlag). Ein solcher Lösungsvorschlag ist mit einem Urteil in einem Gerichtsverfahren vergleichbar.

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Persönlichkeitsrechte im Internet

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Konsumenteninformation zu Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Welche Rechte haben Sie und was können Sie tun, wenn diese verletzt werden?

Meine Fotos im Internet

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Konsumenteninformation zu Urheber- und Persönlichkeitsrechten: Antworten auf häufig gestellte Fragen

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