Was ist eine SEPA-Lastschrift?

  • Bei einer (SEPA-) Lastschrift ("Bankeinzug") bucht ein Unternehmen mit Ihrer Erlaubnis Geld von Ihrem Bannkkonto ab.
  • Ihre Erlaubnis wird auch „SEPA-Lastschriftmandat“ oder „Einzugsermächtigung“  genannt.
  • Sie können eine SEPA-Lastschrift innerhalb von 8 Wochen ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen.

Eine (SEPA-) Lastschrift ist eine eingezogene Abbuchung aufgrund eines (SEPA-) Lastschrift-Mandats. Das SEPA-Lastschriftverfahren wird oft für regelmäßige Zahlungen verwendet, deren Höhe sich laufend ändert (z. B. die Strom- oder Telefonrechnung). Es kann auch für einen einmaligen Einkauf verwendet werden. Bei Erteilung eines (SEPA-) Lastschrift-Mandats müssen Sie klarerweise darauf achten, dass Sie für die bevorstehenden Abbuchungen genug Geld auf Ihrem Konto haben. Ist Ihr Konto bei einer „SEPA-Lastschrift“ nicht gedeckt, wird die Lastschrift zurückgebucht, wovon das Unternehmen innerhalb von wenigen Tagen erfährt. Es wird dann vom abbuchenden Unternehmen eine Rücklastschriftgebühr verlangt, die das Unternehmen an Sie weiterverrechnen wird.

Rückbuchung innerhalb von 8 Wochen möglich

Im Gegensatz zur Überweisung wird der Zahlungsvorgang bei der Lastschrift von dem:der Zahlungsempfänger:in ausgelöst. Sie können eine solche Abbuchung (Lastschrift) aber jedenfalls innerhalb von acht Wochen bei Ihrer Bank zurückbuchen lassen ("Kann ich eine Lastschrift wieder zurückbekommen?").

Wenn Sie ein Lastschriftmandat erteilt haben, können Sie die Höhe des abgebuchten Betrags und den Zeitpunkt einer Abbuchung nicht beeinflussen. Nach Art 5 Abs 3 lit d sublit i VO (EU) 260/2012 sollten Sie Lastschriftmandate aber auf einen bestimmten Betrag oder einen bestimmten Zeitraum begrenzen können. Sie sollten ein Lastschriftmandat jedenfalls nur seriösen Unternehmen erteilen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie sich mit unerwünschten Abbuchungen herumschlagen müssen.

Tipp: Achten Sie bei einem SEPA-Lastschriftmandat darauf, dass Sie genug Geld auf Ihrem Konto haben und Ihr Konto für die bevorstehenden Abbuchungen gedeckt ist.

Unterschied zu Dauerauftrag

Bei einer (SEPA-)Lastschrift erlauben Sie einem Unternehmen einmalig einen Betrag oder wiederkehrend Beträge von Ihrem Konto abzubuchen. Bei einem Dauerauftrag beauftragen Sie Ihre Bank, Überweisungen in regelmäßigen Abständen an eine:n bestimmte:n Empfänger:in  durchzuführen. Daueraufträge können Sie beispielsweise einrichten, um Ihre monatliche Miete zu bezahlen. Sie können solche Überweisungen im Rahmen eines Dauerauftrags normalerweise nicht mehr rückgängig machen. Manche Banken bieten die Möglichkeit an, dass Sie den Betrag innerhalb von zwei Tagen zurückbekommen.

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Letzte Änderung: 05.11.2025