Bei bei der Zahlungsart „Vorkasse“ müssen Sie den Kaufpreis unmittelbar nach Ihrer Bestellung im Voraus bezahlen. Diese Zahlungsart ist für Sie ungünstig, weil Sie in Vorleistung treten und nicht sicher sein können, dass Sie die Ware bzw. die Leistung am Ende auch wirklich erhalten. Manchmal gewährt der Onlineshop daher auch ein "Skonto" (Ermäßigung) in Höhe von ein paar Prozent, wenn Sie per "Vorkasse" bezahlen.
Wenn es nach der Zahlung per "Vorkasse" zu Problemen kommt, müssen Sie den bereits überwiesenen Kaufpreis vom Unternehmen zurückfordern. Da es sich um eine Überweisung handelt, können die den überwiesenen Betrag nicht von Ihrer Bank zurückbuchen lassen. Eine Überweisung kann nur mit Zustimmung des Zahlungsempfängers zurückgebucht werden ("Kann ich eine Überweisung von meiner Bank wieder zurückholen lassen?"). Sie müssen die Rückzahlung daher einklagen, wenn Ihnen der Onlineshop den Betrag nicht zurückzahlen sollte.
Das Zahlen per „Vorkasse“ ist nicht ungewöhnlich und wird von vielen seriösen Online-Shops angeboten. Wenn Ihnen aber nur die Zahlungsart „Vorkasse“ angeboten wird, sollten Sie sich den Online-Shop genauer ansehen und vor Abgabe einer Bestellung nach Erfahrungen anderer Nutzer:innen suchen (d.h. den Onlineshop "googlen"). Wenn Sie auf negative Erfahrungsberichte stoßen, sollten Sie die Finger von dem Onlineshop lassen.
Für betrügerische Fake-Shops ist es typisch, dass „Vorkasse“ als einzige mögliche Zahlungsart angeboten wird. Dies ist auf den ersten Blick oft gar nicht erkennbar. Oft werden auch in Fake-Shops mehrere Zahlungsmöglichkeiten angezeigt. Wenn Sie eine andere Zahlungsart als "Vorkasse" wählen, erhalten Sie eine Fehlermeldung oder können Ihre Bestellung nicht abschließen. Die Betreiber des Fakeshops versuchen auf diese Art und Weise, Sie zu einer Vorauszahlung zu bewegen, die Sie nicht zurückerhalten.
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Letzte Änderung: 05.11.2025